Seit ihrer Gründung im Jahre 1974 setzt sich die
ACAT (Action des Chrétiens pour l'Abolition de la Torture, Aktion Der Christen für die Abschaffung der Folter) für alle ein - unabhängig von ihrer Herkunft, ihren politischen oder religiösen Überzeugungen - , die gefoltert, unter unmenschlichen Bedingungen gefangengehalten werden, zum Tod verurteilt sind oder als vermisst gelten.
Die ACAT bemüht sich, den Kirchen und Christen die istenz der Folter sowie die Notwendigkeit ihres Einsatzes für deren Abschaffung noch stärker zum Bewusstsein zu bringen, insbesondere indem sie Briefe an führende Politiker der Staaten schreibt, in denen die Folter praktiziert wird.
Die Gruppen der ACAT setzen sich in ihren jeweiligen Ländern für die Prävention und Wachsamkeit gegenüber Entgleisungen der Ordnungskräfte ein und fördern Programme zur Menschenrechts-Erziehung.
Die internationale Föderation der ACAT umfasst 30 nationale Organisationen, die sich alle vier Jahre an einem "Internationalen Rat" treffen, der seit 1987 zur Verfügung steht.
Sie leistet einen Beitrag zum Netzwerk des ACAT, indem sie den Austausch zwischen den verschiedenen Gruppen fördert, gemeinsame Aktionen und Kampagnen sowie regionale oder internationale Ausbildungsmöglichkeiten vorschlägt.
Ihre Aufgabe ist es außerdem, ihre Mitglieder bei den internationalen und regionalen Organisationen zu vertreten, bei denen sie beratenden Status hat, sowie bei den Koalitionen, deren Mitglied sie ist.
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